Der Oktober ist vielleicht das best gehütete Geheimnis des provenzalischen Kalenders. Die heftige Augusthitze ist fort, das Licht wird lang und golden, und das Meer — träge im Abkühlen — lädt an einem schönen Tag noch zum Bad. Der Andrang ist dünner, die Preise sind milder, und Weinberge und Olivenhaine sind am geschäftigsten des Jahres.
I. Das Wetter und das Meer
Rechnen Sie einen Großteil des Monats mit warmen, hellen Tagen — oft 18–23 °C an der Küste — am Abend kühler, die ersten echten Regenfälle meist Ende Oktober. Das Meer ist zu Monatsbeginn am wärmsten der Nebensaison; zum Ende ist es für die Mutigen. Packen Sie in Schichten: Hemdsärmel am Tag, eine Jacke nach Einbruch der Dunkelheit und etwas für einen nassen Nachmittag.
„Das Licht wird lang und golden, das Meer ist noch warm, und der Andrang ist heimgefahren.“
II. Die Lese und was los ist
Oktober ist Ernteland. Die Weinlese endet zu Monatsbeginn und der neue Wein wird in der ganzen Provence und im Languedoc gefeiert; die Olivenernte beginnt, wenn sie endet. Es ist der ideale Monat für eine Weinstraße, einen Marktmorgen oder ein langes Mittagessen auf einer noch warm genug Terrasse. Die meisten Museen, Gärten und Stätten halten bis Monatsmitte die Sommerzeiten.
III. Wohin
Für Wärme und Farbe lassen Sie sich im Binnenland der Provence nieder — der Luberon, die Alpilles, die Reben um den Ventoux — wo das Herbstlicht am schönsten ist. Die Côte d’Azur bleibt mild und weit ruhiger als im Sommer; Nizza, Menton und die Riviera-Dörfer sind im Oktober ein Vergnügen. Meiden Sie nur das allerletzte Monatsende, wenn Sie verlässlich trockenes Wetter wollen.