Jede Reportage, jeder Tisch, jede Adresse, an einem Ort versammelt — der Süden Frankreichs, langsam gelesen.
Porquerolles, Port-Cros, Le Levant. Drei Inseln vor der Küste des Var, ein Notizbuch und kein Rückfahrticket — der Süden, wie er uns versprochen wurde.
Ein Bergdorf, neu gedacht als ein einziges Hotel, mit einem Pool über dem Mont Ventoux.
Eine Zwei-Sterne-Tafel inmitten eines Winzerdorfs, die stillste und erfindungsreichste Küche westlich von Marseille.
Vierzig Jahre biodynamischer Anbau am Fuß der Alpilles und Rotweine, die dreißig Jahre reifen.
Ein Strandhotel aus den 1950er-Jahren, dem Kitsch entrissen — nackter Terrazzo und ein in den Fels geschnittener Salzwasserpool.
Gordes, Bonnieux, Ménerbes, Lacoste — vierzig Kilometer Nebenstraße und die Kunst, nirgendwo anzukommen.
Ein bewirtschafteter Reis- und Stierhof, der tief im Delta zum diskreten Hotel wurde — Pferde im Morgengrauen, Salz im Wind.
Wo Peter Mayle den Luberon berühmt machte — und warum es den Ruhm überlebte.
Alain Ducasses Landgasthof unterhalb der Schluchten des Verdon, mit einem Küchengarten an der Tür.
Eine kurze Runde durch die alten Steinbrüche, wo die Erde von Butter- zu Blutrot wechselt.