Lourmarin liegt am südlichen Fuß des Luberon, wo sich die Schlucht der Combe zur Ebene öffnet — ein Dorf aus Brunnen, Platanen und goldenem Stein, eines der Plus Beaux Villages de France und einer der meistgeliebten Winkel der Provence. Schriftsteller ließen sich hier nieder, und einer der größten des Jahrhunderts ging nie wieder fort.
I. Das Dorf und sein Markt
Die Gassen winden sich hinauf zu einem Glockenturm und einer Kirche, an bemoosten Brunnen, kleinen Plätzen und den Cafés vorbei, die Lourmarin zum Inbegriff des guten provenzalischen Lebens gemacht haben. Der Freitagsmarkt ist einer der besten des Luberon und breitet sich mit Oliven, Käse, Stoffen und den Erzeugnissen der Ebene durch die Gassen.
„Das gute provenzalische Leben, destilliert in ein einziges Dorf aus Brunnen und Schatten.“
II. Das Renaissanceschloss
Auf einer Anhöhe am Dorfrand steht das Château de Lourmarin, im 15. Jahrhundert begonnen und als das erste Renaissanceschloss der Provence vollendet — ein Innenhof, eine große Wendeltreppe und Räume, die heute Konzerten und Künstlerresidenzen dienen. Es blickt über die Reben auf die Wand des Luberon dahinter.
III. Camus und der Luberon dahinter
Der Schriftsteller Albert Camus kaufte mit seinem Nobelpreisgeld ein Haus in Lourmarin und ruht auf dem Dorffriedhof, schlicht, unter seinem Namen. Von hier schneidet die Combe de Lourmarin nordwärts durch die Hügel zu den Bergdörfern des zentralen Luberon — Bonnieux, Ménerbes, Roussillon — und das ganze Massiv öffnet sich.