Eine Terrasse über dem Mittelmeer an der Riviera
Fotografie — die Côte d’Azur
Der Tisch · Côte d’Azur

Die Tafel der Riviera, von Nizza bis Menton

Wo man an der Côte d’Azur isst — die Küche von Nizza in der Altstadt, die Tafeln der Bergdörfer und ein Fenster über der Bucht von Menton.

Von der RedaktionNizza bis Menton
Frühjahr 20268 Min. Lesezeit

Die Riviera isst auf zwei Arten. Da ist die Küche von Nizza auf den Märkten — Socca, Pissaladière, eine richtige Salade niçoise ohne Kartoffel — und da ist die große Terrasse über dem Meer, wo die Aussicht die halbe Rechnung ist. Beide lohnen Ihre Zeit; keine lässt sich hetzen.

I. Die Tafeln in der Höhe

In Èze serviert La Chèvre d’Or das Mittagessen auf einer Terrasse, die vierhundert Meter zum Wasser abfällt. In Saint-Paul-de-Vence setzt La Colombe d’Or Sie zwischen Léger und Miró und einen berühmten Vorspeisenwagen. In Menton verkocht Mirazur seine eigenen Terrassengärten über der Bucht.

„An der Riviera ist das Mittagessen eine Aussicht, durch die man zufällig isst.“

Aus dem Notizbuch
Ein kleiner Hafen an der Côte d’Azur in der goldenen Stunde
Der alte Hafen in der Dämmerung — die Terrassen füllen sich, und das Meer führt das Wort.

II. Die Altstadt, im Stehen

In Nizza essen Sie, wie die Stadt es tut: Socca heiß von der Kupferplatte auf dem Markt am Cours Saleya, ein Stück Pissaladière, ein Glas Bellet aus den Hügeln hinter dem Flughafen. Es kostet fast nichts und sagt über die Küste mehr als jedes Degustationsmenü.

Das praktische Notizbuch · Carnet pratique

Die Tafel planen

Wann hin
Mai–Juni und September. Im Juli–August sind die Höhentafeln ausgebucht und die Küstenstraßen im Schritttempo.
Der Markt
Cours Saleya, Nizza — Blumen und Gemüse täglich außer montags (Antiquitäten).
Reservieren
Die Terrassen in Èze und Menton sind Wochen im Voraus ausgebucht; reservieren Sie direkt.
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Die Autorin · L’auteur

Élise Marchand

Reiseredakteurin — mit Sitz in Marseille

Élise fährt für das Journal seit der ersten Ausgabe die Nebenstraßen des Midi ab. Sie bezahlt ihre Zimmer und ihre Mittagessen selbst — und schreibt nur über Orte, an die sie zurückkehren würde.

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